18
Juli
2019
|
14:55
Europe/Amsterdam

COLOURS Family Day

Wie die Mama, so die Kinder

Da steppte nicht nur der Bär, sondern der Löwe, Affe und Elefant: Beim COLOURS Family Day in der Stuttgarter Wilhelma interpretierten Kinder unserer MitarbeiterInnen tänzerisch die typischen Bewegungen der Tiere. Auch Anny und Alex, die Kinder unserer Kollegin Anastasia Varakli, waren dabei. Sie ist Stammgast bei den COLOURS-Workshops. Mit ihrer Tanzbegeisterung hat sie auch ihre Zwillinge angesteckt und hier im Blog erzählt sie uns, was sie erlebt hat. Click here for the english version!

Haben Sie schon mal einen Löwen gesehen, der mit Schmetterlingen vor sich hin tänzelt als sei es das Normalste auf Erden? Nein? Ich auch nicht – zumindest bis letzten Sonntag, als sich die besagte Szene zutrug. Da können selbst Simba und seine beiden Kameraden aus „König der Löwen“ einpacken! Okay, der Löwe hört eigentlich auf den Namen Alex. Er ist mein neunjähriger Sohn, und wurde wie das herrschaftliche Raubtier geschminkt. Gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester Anny sowie TänzerInnen der Gauthier Dance Company interpretierten die beiden tänzerisch die typischen Bewegungen der Tiere.

Ganz Wilhelma stand im Zeichen des COLOURS Family Days im Rahmen des Internationalen Tanzfestivals von und mit Eric Gauthier. In dem zoologisch-botanischen Garten wurden mehrere Stationen aufgebaut, an denen die Profi-TänzerInnen kurze Performances zeigten und die Kinder zum Tanzen animierten. Meine beiden durften dank einer Verlosung der Mercedes-Benz Bank dabei sein – unsere Autobank ist Hauptsponsor von COLOURS. 

Auch ich stand schon bei COLOURS auf der Bühne

Als ich hörte, dass es einen COLOURS-Workshop für Mitarbeiterkinder gab, habe ich die beiden gleich angemeldet. Ich war mir sicher, dass sie wie ich begeistert sein werden. Bei Anny lag ich richtig. Sie nahm schon einige Jahre Ballett-Unterricht und jetzt tanzt sie Hip-Hop. Alex hingegen musste ich erst überzeugen, denn er ist nicht der geborene Tänzer. Ich sagte ihm, dass es eine tolle Erfahrung sein wird und dass nicht viele die Chance bekommen, mit professionellen Tänzern zu üben. Schließlich sagte er doch zu – unter der Bedingung, dass er nur mitmachen würde, wenn außer ihm noch andere Jungen dabei sein würden. 

In der Wilhelma war ich nur Zuschauerin, wenngleich ich nicht umhin kam, mich zum Rhythmus der Musik zu bewegen. Ich tanze für mein Leben gern – jetzt auch Hip-Hop, wie meine Tochter! Wie heißt es so schön: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Ich nahm auch schon bei zwei COLOURS-Workshops für MitarbeiterInnen teil und trat auf dem Stuttgarter Marktplatz auf – im Sommer 2015 bei dem raffinierten Ball-Übergabe-Spiel „Ball Passing“. Ich weiß noch, wie aufgeregt ich war, bevor mein Adrenalin-Pegel in die Höhe schoss! Und dann war da noch der Tanz mit den Pompoms im Jahr 2017.

Ich glaube, Tanzen ist ein tolles Training nicht nur für den Körper, sondern auch für den Geist. Tanzen ist wichtig, weil es unsere Kreativität fördert. Und es befähigt uns auch, uns selbst besser zu verstehen und die Welt, in der wir leben. Kurzum: Tanzen ist für mich Leben. Wie sagte es mein Lieblingstänzer Rudolf Nurejew, der als einer der besten männlichen Ballett-Tänzer des 20. Jahrhunderts gilt, so schön: “You live as long as you dance!“

Kreativität ist auch etwas, das in meinem Job unerlässlich ist. Ich arbeite bei Daimler Insurance Services, dem Versicherungsdienstleister von Daimler, der wie die Mercedes-Benz Bank zu Daimler Financial Services gehört. Im Versicherungsteam Europa arbeiten wir an diversen Projekten. Jüngst haben wir das Produkt „CoverOn“ auf den Markt gebracht. Das ist eine digitale Plattform, die Kurzzeitversicherungen für Autofahrer anbietet.

Am Ende hat sich meine Tanzbegeisterung auf die beiden übertragen

Ich finde es sehr schön, dass sich mein Arbeitgeber bei COLOURS engagiert, um Stuttgart kulturell zu bereichern. Und auch das vielfältige soziale Engagement bestätigt mich in meiner Entscheidung, hier zu arbeiten. Soziale Verantwortung ist wichtig und daher finde ich es toll, dass sie zu unseren Unternehmenswerten gehört. Das soziale Tanzprojekt „Dance for Good!“ für Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Familien und Menschen mit Handicap oder der Freiwilligentag „Day of Caring!“, an dem wir Seniorenheime oder Spielplätze renovieren, sind nur zwei Beispiele dafür. 

Der COLOURS Family Day war eine tolle Erfahrung für uns alle. Anny fragte, ob wir am nächsten Sonntag gleich nochmal in der Wilhelma tanzen können. Und auch Alex, der anfangs zögerte, war begeistert, und er ist seitdem viel offener für das Thema. Nachdem er gesehen hatte, dass er nicht der einzige Tänzer war, ist ihm jetzt auch klar, dass Tanzen nicht nur eine reine Mädchen-Sache ist. Und hey: Es muss ja nicht immer ein Schmetterlingstanz sein.