10
Februar
2017

Unter einem Hut

Von Laura Schmid  - Auf dem Schreibtisch liegt meine Bachelor-Thesis. Sie ist quasi noch druckfrisch und mein persönlicher Meilenstein in Buchform. Sie steht für die letzten dreieinhalb Jahre, die ich vor allem zwischen Büro und Hochschule verbracht habe. In erster Linie waren sie wirklich anstrengend, aber auch schön. Summa summarum hat mir mein nebenberufliches Studium viel gebracht, nicht nur Wissen, sondern auch Spaß.

Neue Herausforderung

Nach meiner Ausbildung zur Automobilkauffrau war mir ziemlich schnell klar, dass das noch nicht alles gewesen sein kann. Ich wollte mein Wissen erweitern, Neues erlernen und mich einer Herausforderung stellen. Doch wie und was? Zuerst einmal habe ich viel Zeit damit verbracht, mich zu informieren, welche Möglichkeiten es gibt. Das Angebot an Weiterbildungen ist erschlagend. Die erste Entscheidung habe ich getroffen und mich für ein Studium entschieden.

Aber damit kamen auch schon die nächsten Fragen auf: „Vollzeitstudium oder berufsbegleitend?“, „an welchem Ort?“ in „welcher Uni?“, was passt besser zu mir „Präsenzunterricht oder mehr Selbststudium?“ Und schlussendlich galt es noch die wichtigste aller Fragen zu beantworten „welche Richtung eigentlich?“

Studium und Job laufen parallel

Nachdem ich für mich, auch zusammen mit meiner Familie, all die Fragen beantwortet habe, schrieb ich mich ein. Im September 2013 ging es los mit meinem Bachelorstudium in BWL & Wirtschaftspsychologie an der FOM in Stuttgart - berufsbegleitend. Psychologie fand ich von Anfang an spannend, der betriebswirtschaftliche Part war mir teils schon aus der Ausbildung bekannt.

Die Stunden in den Vorlesungen vergingen anfangs wie im Flug, so motiviert wie ich war. Außerdem war es natürlich auch eine willkommene Abwechslung zum Büroalltag als Assistentin des Chefs der Bereiche Unternehmenskommunikation und Marketing. Schnell hatten sich Lerngruppen gefunden und auch Freundschaften entwickelt. Und die Mitstreiter sind natürlich enorm wichtig, denn immer wieder fühlte sich das berufsbegleitende Modell zäh und anstrengend an, besonders in den Klausurenphasen.

Zeitmanagement ist alles!

Hier war der Tagesablauf klar. Vom Büro schnurstracks nach Hause und ab an den Schreibtisch. Zeit für Freunde und Familie musste jetzt genau geplant werden. Nicht nur weil ich meine 40-Stundenwoche beibehielt, auch weil es mit den Vorlesungen allein nicht getan war. Zeitmanagement war alles. Lediglich mit Kommilitonen und Freunden aus der Uni verbrachte ich viel Zeit – meist beim Lernen… manchmal auch nur mit der Intention.

Wie werden Entscheidungen beeinflusst?

So verging Semester für Semester bis die Abschlussarbeit anstand. Den Schwerpunkt meines Studiums hatte ich auf Marketing und Vertrieb gelegt und das Thema war schnell gefunden: „Verhaltensbezogene Angebots- und Preisgestaltung am Beispiel Kreditkarte der Mercedes-Benz Bank.“ Eine theoretische Arbeit mit Praxisbezug, besser kann es eigentlich nicht sein. Ich habe aufgezeigt, wie Personen entscheiden, welche Einflussfaktoren in Entscheidungssituationen auftreten und wie sich diese auf die Entscheidung auswirken können.

Höhen und Tiefen – und mit Biss ans Ziel!

Vier Monate hatte ich für die Ausarbeitung. Bereits während der intensiven Recherche zeigt sich, dass es sich um ein vielseitiges, aktuelles und spannendes Thema handelt, das auch für Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt. In der Zeit des Schreibens gab es Höhen und Tiefen. Es war teils Nerven raubend und immer anstrengend, der Lerneffekt enorm. Zum einen lernte ich mein Durchhaltevermögen kennen. Zum anderen wurden Dinge, die man im Alltag immer wieder erlebt, klarer und verständlicher.

Wenn ich jetzt zurückblicke, bin ich in erster Linie stolz, denn es braucht nicht nur Disziplin und jede Menge Motivation, auch Zielstrebigkeit und Biss sind sicherlich erforderlich. Fakt ist, ich würde es wieder tun. Und ertappe mich schon wieder beim Grübeln: Ob ich wohl noch einen Master draufsetzen soll?

 

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Kommentare 1 - 5 (5)
Danke für Ihre Nachricht.
Vivian Moltó
14
February
2017
Und nochmal herzlichen Glückwunsch liebe Laura! Habe täglich erlebt, wie Du das gerockt hast und freue mich riesig, dass Du es geschafft hast! ;-) Olé olé olé!
Sameira Ahmed
13
February
2017
Herzlichen Glückwunsch! :) Ich hab noch ein gutes Jahr bis ich auch endlich fertig bin und feiern kann.
Cornelia Plath
13
February
2017
Herzlichen Glückwunsch! Ich kann sehr gut nachvollziehen, was du die letzten 3,5 Jahre durchgemacht hast und was es bedeutet neben dem Beruf zu studieren. Ich sitze gerade an meiner Thesis und hoffe auch bald meinen Abschluss in den Händen halten zu können. Hut ab!
Caroline Heller
10
February
2017
Herzlichen Glückwunsch und großen Respekt für dein Durchhaltevermögen! Ich befinde mich noch mitten im nebenberuflichen Studium und weiß genau, wovon du sprichst. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich meine Masterthesis in den Händen halten kann ;-)
Julia Beisel
10
February
2017
Herzlichen Glückwunsch, Laura! Super gemacht :)
Kontakt
Laura Schmid
arbeitet seit 2013 als Assistentin im Bereich Corporate & Marketing Communications
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