14
Februar
2017
|
13:14
Europe/Amsterdam

Tulpen statt Rosen zum Valentinstag

Von Ivonne Veit – In zwei Wochen geht es los. Nach Almere, Holland, eine halbe Autostunde von Amsterdam entfernt. Dort warten: Ein neuer Job, ein neues Unternehmen, ein neues Leben. Bis dahin gibt es noch viel zu tun. Wohnung übergeben, Umzug managen, Papiere beantragen, Schreibtisch räumen, noch mal alle Freunde treffen.

Die Chance der Veränderung

Das Abenteuer begann vor gut sechs Monaten. Unser Unternehmen hatte gerade den Kauf von Athlon bekannt gemacht, einem großen europäischen Flottenanbieter. Ein milliardenschwerer Zukauf und damit ein mega Projekt für unsere Organisation. Wir waren beide schon früh involviert. Matze war bezüglich Accounting- und Tax-Themen von Anfang an im Boot, noch in der Geheimhaltungsphase. Ich übernahm später das Programmcontrolling für das Projekt.

Im Job kennengelernt

Kennengelernt haben wir uns vor fünf Jahren, als ich in der Steuerabteilung der Mercedes-Benz Bank anfing. Uns war schnell klar, dass wir mehr waren, als Kollegen. Doch das blieb lange Zeit geheim. Erst nach einem Jahr wussten alle Bescheid. Wir werden oft gefragt, ob das komisch war, als Paar in derselben Abteilung zu arbeiten. Für uns hat das immer gut funktioniert. Wir tauschen uns auch zuhause über die Arbeit aus, das ist oft hilfreich. Aber es ist nicht das einzige Thema, das wir gemeinsam haben.

2015 gingen wir beruflich dann aber doch getrennte Wege. Nicht wegen der Beziehung, ich suchte eine neue Herausforderung und wechselte zu einer Tochtergesellschaft. Seither arbeite ich im Controlling der Daimler Fleet Management GmbH (DFM), die jetzt mit Athlon verschmilzt.

Als klar war, dass die DFM und Athlon eins werden, begann ich zu überlegen, was das alles für mich bedeuten würde. Für uns.

Zwar war noch völlig offen, wo der künftige gemeinsame Hauptsitz sein würde und welche Standorte es in der neuen Unternehmensstruktur geben würde. Doch als Mitarbeiter schwirren einem natürlich tausend Fragen durch den Kopf. Würde ich einen Umzug mitmachen? Innerhalb Deutschlands oder auch Richtung Ausland? Wäre eine Fernbeziehung denkbar? Eines hätte ich jedenfalls nie gedacht: dass wir ein halbes Jahr später beide gemeinsam nach Holland gehen würden.

Schlag auf Schlag

Es war ein Freitagnachmittag im Oktober, als Matze zu seinem Chef gerufen wurde: „Können Sie und Frau Veit sich vorstellen, nach Almere zu gehen?“, fragte er. Es gebe für jeden von uns eine Stelle, Start: 1. März 2017. Am Sonntag sollten wir eine Tendenz abgeben.

Unsere Köpfe rauchten. Was für ein Angebot! Die Möglichkeit, ein solches Projekt mitzugestalten, reizte uns von Anfang an. Zudem könnten wir in Holland beide kleine Teams leiten – auch karrieremäßig eine tolle Chance! Aber weg von Freunden und Familien? Wir sind beide in Stuttgart verwurzelt. Das würde uns nicht leicht fallen. Aber die Distanz erschien uns noch machbar. 600 Kilometer liegen zwischen Stuttgart und der niederländischen Hauptstadt. Mit dem Flieger dauert die Reise anderthalb Stunden. Das geht gerade noch, um sich auch mal am Wochenende zu sehen.

Am Sonntag sagten wir zu.

Ab dann ging alles ganz schnell. Wir übernahmen beide zunehmend Aufgaben für die neuen Jobs. Das Unternehmen half uns bei der Wohnungssuche und allem, was zu regeln war. Das war ein extrem wertvoller Service für uns. Denn schon mit dem, was in Stuttgart noch zu organisieren blieb, hatten (und haben) wir alle Hände voll zu tun. Angefangen bei der Wohnungsübergabe bis hin zur Kündigung von Strom, Telefonanschluss und Co. Die Übergangsphase ist stressig, beruflich wie privat. Es ist gut, dass es zum ersten März in Almere losgeht.

Die Hochzeit muss warten

Holland ist übrigens nicht unser einziges Projekt. Im November haben wir uns verlobt. Wir waren in Südafrika. Matze hat mir den Antrag gemacht, mit Blick auf den Tafelberg. Und ich habe „Ja“ gesagt. Aber wir waren uns einig: Die Hochzeit muss noch etwas warten. Ein Großprojekt pro Jahr reicht. Im Sommer 2018 soll es so weit sein.

 

Weitere spannende Geschichten rund um Jobs und Unternehmenskultur bei Daimler Financial Services gibt es hier. Informationen zum Einstieg bei Daimler finden Sie auch auf der Karriere-Seite.

 

Kommentare 1 - 9 (9)
Danke für Ihre Nachricht.
Sandy Senz
28
February
2017
Hey Matze, das sind ja Neuigkeiten. Herzlichen Glückwunsch - auch zur Verlobung - und viel Spaß. Nehmt Euch vor den tausenden Radfahrern in Acht ;-)
Axel Baum
20
February
2017
Very nice article. And a warm welcome in Almere.
Maren Kiersch
20
February
2017
Hey da sehe ich dich ja doch nochmal: Im Mercedes-Benz Bank Blog ;-)
Einen tollen Start in Almere und viel Glück & Erfolg bei euren Vorhaben :-)
Bis demnächst in Amsterdam
Weida, Sabine
20
February
2017
Ich wünsche euch einen guten Start in Amsterdam und alles Gute für die Zukunft.
Genießt die Zeit und bleibt euren Träumen treu.
Ganz liebe Grüße aus Berlin nach Stuttgart.
Sabine

Martin Deutsch
17
February
2017
Hallo Ihr beide !!

wünsche Euch einen guten Start , und viel Spass,

Gruß Martin
Nicole Bukor
15
February
2017
... ein Bus wird kommen!! :) :) :)
Sameira Ahmed
15
February
2017
Wünsche Euch beiden das Beste. Hoffe wir hören mal wieder von Euch.
Für Holland und die anderen anstehenden "Großprojekte" drücke ich Euch die Daumen! :-) Viel Spaß.
Medine Tamer
14
February
2017
Wie schön :-) wünsche Euch auch alles alles Gute :-)))
Julia Meiser
14
February
2017
Was für eine tolle Story - wünsche Euch beiden gaanz viel Erfolg in Almere und natürlich auch bei dem etwas verschobenen Vorhaben im Sommer 2018 :-) Ich freu mich riesig für Euch !!
Kontakt
Ivonne Veit
arbeitet ab März 2017 im Controlling bei Athlon Almere, Niederlande
Diese Mitteilung teilen
Teilen auf: Twitter
Teilen auf: Facebook
Teilen auf: LinkedIn
Aktuellste Neuigkeiten