26
August
2016
|
09:47
Europe/Amsterdam

Schaufel statt Schreibtisch – Muskelkater für die gute Sache

Von Jonas Hornung – Zusammen mit Kollegen war ich im Pflegestift Stuttgart-Münster, um beim gemeinsamen Volunteering meinen Arbeitsplatz bei der Daimler Financial Services AG, zu der auch die Mercedes-Benz Bank gehört, gegen den Garten des Pflegeheims einzutauschen. Einen Tag lang spendeten wir und die Bank unsere Arbeitszeit und packten gemeinsam mit Bagger, Spitzhacke und Schaufel an. Unser Ziel: Der komplette Umbau und die Verschönerung der Außenanlagen, die bislang kaum genutzt werden konnten.

Voller Einsatz

Überrascht war ich über die Hilfsbereitschaft und Motivation aller. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass sich über 60 Kollegen für die Aktion melden. Alle Freiwilligen rückten morgens gesammelt im Pflegestift an. Vier Arbeitsgruppen kümmerten sich jeweils um den Gartenpfad, die Nacharbeit, den Schulgarten und die Bänke. Wir trugen alle „Cappies“, jedes Team in einer anderen Farbe. Als am Nachmittag einfach jeder jeden dort unterstützt hat, wo gerade Hilfe benötigt wurde, entstand ein tolles buntes Miteinander.

Sisyphusarbeit

Teilweise mussten wir mit schwerem Gerät ran, um den unwegsamen Außenbereich von wild wuchernden Bäumen und Sträuchern zu befreien. Der Pfad zur Gartenanlage beispielsweise konnte von den Bewohnern mit Rollstuhl bisher nicht genutzt werden. Mein Highlight bei dieser Aufgabe: Bagger fahren! Was damit nicht entfernt werden konnte, musste von Hand nachgearbeitet werden. Mit Schaufeln, Hacken und Besen haben wir den Weg vollends von Erde und Pflanzen befreit und damit erweitert. Wenn Sie mich fragen eine echte Sisyphusarbeit! Eine weitere Herzensangelegenheit des Pflegeheims war die Erweiterung des Schulgartens, denn er ist nicht nur Unterrichtsort für die benachbarten Grundschüler. Es geht um viel mehr: Die Kinder besuchen wöchentlich den Pflegestift und pflanzen neues Gemüse und Obst an – ein besonderer Austausch zwischen Alt und Jung, der für das Heim und die Bewohner extrem wichtig ist.

Und was bleibt am Ende?

Statt wie sonst am Ende eines normalen Arbeitstages Dokumente und E-Mails am Rechner bearbeitet zu haben, haben wir uns ein ganz anderes Tagesziel gesetzt: Wildes Unkraut und Gewächs wurden mit leidenschaftlicher Manier bezwungen, mehr Bänke als geplant gestrichen und der Gartenpfad länger und breiter freigelegt. Die Blasen an den Händen und der Muskelkater an Stellen, von deren Existenz man bisher nichts wusste, haben sich gelohnt, weil wir direkt gesehen haben, wofür wir das alles machen: Damit Menschen, die vielleicht keine Familien mehr haben oder im Alltag eingeschränkt sind, es ein kleines bisschen schöner haben. Die Bewohner des Pflegestifts können sich jetzt im Sommer wieder im Garten aufhalten und bekommen ein kleines Paradies im Freien. In solchen Momenten wird einem bewusst, wie wichtig ist zu helfen, sich zu engagieren. In meiner Erinnerung bleibt es ein Volunteering-Tag, der nicht nur einer guten Sache galt, sondern ebenso unsere Abteilung näher zusammengebracht hat.

 

Volunteering bei der Mercedes-Benz Bank

Nur eine Gemeinschaft kann eine Gemeinschaft unterstützen – kein Unternehmen verfügt über die Ressourcen, dies allein zu tun. Deshalb ist die Mercedes-Benz Bank besonders stolz auf ihre Mitarbeiter, die gemeinnützigen Einrichtungen und Gemeinschaften freiwillig ihre Zeit und Fähigkeiten zur Verfügung stellen. Als Unternehmen unterstützen wir dieses Engagement – indem wir unsere Mitarbeiter für eine begrenzte Zeit von der Arbeit freistellen oder ihr Vorhaben finanziell fördern.

Mehr über das soziale Engagement der Mercedes-Benz Bank gibt es hier.

 

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