24
August
2018
|
11:58
Europe/Amsterdam

Swarm Experience

Ein Jahr HRF Swarm – Funktioniert es?

Ein Jahr raus aus dem Job und rein in den Swarm – in den was? Swarm, das ist eine agile Arbeitsmethode, mit der man Kräfte abteilungsübergreifend bündeln kann. Denn im Kollektiv ist man doch am flexibelsten und wenn alles richtig läuft auch am kreativsten. Das klingt so schön und rund, aber funktioniert es auch?

Swarm-Mitglieder

Wir haben sechs Swarm-Mitglieder getroffen, die sich im Mai letzten Jahres auf Initiative des Global Leadership Teams zusammengefunden und den ersten Swarm im Bereich Human Resources Financial Services (HRF) als Pilotprojekt gegründet und umgesetzt haben. Da gab es den Kommunikator Alex, der intern und extern die Rolle des Moderators übernahm, die Amerikanerin An, die sich neben ihren deutsch-amerikanischen Beziehungen, auch gerne mal um das leibliche Teamwohl sorgte, die Teamplayerin Katharina und den Netzwerker Stefan, die eine wunderbare Dynamik ins Team brachten und den Analytiker Ivancho. Und nicht zu vergessen, die Person, die alle Hindernisse souverän aus dem Weg räumte: der Pacemaker Radoslav. Die grundlegende Komponente von Swarming ist es, eine Lösung von Anfang bis Ende zu finden und zu implementieren. Das erfordert eine starke Abhängigkeit von den Kapazitäten anderer Abteilungen. Und so verwunderte es nicht, dass dem Swarm im vergangenen Oktober eine weitere „Ressource“ hinzugefügt wurde. Die stammt aus Italien und hört auf den schönen Namen Antonio. In technischen IT-Fragen war er während des Jahres immer zur Stelle.

Wo geht die Reise hin?

Ein Swarm-Team, mit unterschiedlichen Backgrounds, Märkten und Erfahrungen, ganz divers und mit vielen Fragen zu Beginn. Wo fängt man bei so einem Projekt eigentlich an? Wer sind die richtigen Ansprechpartner? Wo geht die Reise hin? Als Grundlage dienten 40 Interviews mit HRF-Stakeholdern aus verschiedenen Ländern, aus denen die Ziele für das kommende Jahr generiert wurden: Bestehende manuelle Prozesse sollten optimiert, Recruitingsysteme verbessert und Mitarbeiterakten digitalisiert werden. Hierfür wurde mit typischen Scrum-Ban Methoden gearbeitet. Täglich gab es ein gemeinsames Meeting. Die Aufgaben wurden im sogenannten „Sprint planning“ im Akkord koordiniert. Ganz besonders wichtig waren die teambildenden Maßnahmen und die regelmäßigen Feedbackrunden.

Ein toller Output!

Sechs empfohlene Tools waren das Ergebnis des einjährigen Prozesses. Darunter befanden sich beispielsweise ein elektronisches Trainingsmanagementsystem für lokale HR-Teams zur Verwaltung und Berichterstattung, eine elektronische Plattform für die Mitarbeiterdokumentation, eine digitale HR-Signaturlösung und die strategische Recruiting-Plattform von Daimler. Das Team war von der Arbeit im Swarm und der einhergehenden Flexibilität begeistert. Prozesstransformationen konnten viel schneller umgesetzt werden, da keine abteilungsübergreifenden Abstimmungsschleifen nötig waren. Dadurch konnte das Team den Zeitaufwand bis zur Implementierung drastisch reduzieren und gleichzeitig Kosten sparen.

Es war eine produktive und schöne Zeit mit den lokalen, regionalen und globalen Kollegen. Eine Zeit, die nicht nur Entwicklungen in der HRF vorangetrieben, sondern auch ein funktions- und divisionsübergreifendes Zusammenwachsen im Unternehmen bewirkt hat. Das Team ist sich einig: Ein tolles Swarm-Erlebnis mit dem Wunsch nach Wiederholung! Ein Jahr Swarm - die Eindrücke im Video:

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Kommentare 1 - 1 (1)
Danke für Ihre Nachricht. Sie wird nach Freigabe angezeigt.
Sascha Lemke
25
August
2018
Sehr interessanter Beitrag!
Konnte leider nur den Beginn des SWARMs miterleben. Insofern sehr schön hier das erfolgreiche Ergebnis zu lesen.

2 kleine Verbesserungsvorschläge:
Das Video ist bereits auf Englisch. Der Text im Blog sollte es alternativ auch sein.

Video und Text lassen sehr offen wo die Reise hingeht. Wäre interessant zu wissen, wie man auf das Unternehmensziel mit 20% der Belegschaft im SWARM bis 2020 hinarbeitet.

Cheers!